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Prioritäten setzen - kein Aufschieben mehr

Je mehr Aufgaben wir aufschieben und unerledigt lassen, desto wichtiger und dringlicher werden sie. Häufig verursacht dieser Berg an To Do's Stress und lässt uns nicht mehr produktiv arbeiten. Das Eisenhower-Prinzip hilft uns zu selektieren.


Eine Timeline/ein Wochenplan kann sehr hilfreich sein.

Hallo. Ich freue mich, dass du da bist.

Immer wieder gibt es Phasen im Leben, in denen wir das Gefühl haben, dass es nicht so viel Fortschritt gibt, wie wir uns wünschen würden. Dabei arbeiten wir, jedoch schaffen wir die Aufgaben nicht, die wir uns vorgenommen haben und unser Stresslevel steigt.


In solchen Momenten ist es häufig hilfreich, zu stoppen und herauszufinden, woher dieses Gefühl kommt. Sehr häufig ist es so, dass wir unsere Prioritäten nicht richtig setzen und somit bei einzelnen Aufgaben in Verzug kommen. Sobald wir in Verzug sind, wird es auch schwierig, andere Aufgaben zeitgemäß zu beginnen und abzuschließen.



Häufig gibt es dafür 3 Ursachen:


1. Ursache: Wir lassen uns zu sehr ablenken.

Sei dir bewusst, dass Ablenkungen zum Leben gehören und manchmal auch wirklich sehr wichtig sein können. Andere Ablenkungen hingegen sind eher störend und wirken sich negativ auf deine Arbeitsleistung aus.

Wenn zum Beispiel deine Tochter dich in deiner Arbeit stört und du ihr 5 Minuten deiner Zeit schenkst, kann das eine sehr schöne Ablenkung sein, die dir wieder Motivation zum Weitermachen gibt. Wenn du hingegen während einer produktiven Phase immer wieder durch dein Handy scrollst, deine E-Mails checkst oder dich anderswertig ablenkst, so liegt das einfach an deiner eigenen Disziplin, die du trainieren sollst.


Du kannst entscheiden, wovon du dich ablenken lässt. Möchtest du die Macht haben oder nicht?

2. Ursache: Wir verfolgen keine klaren Ziele.

Wer sein Ziel nicht kennt, wird es nicht erreichen. Nur, wenn du deine Ziele kennst und weißt, worauf du hinarbeitest, kannst du auch Schritt für Schritt an der Erreichung arbeiten. Deshalb ist es wichtig, dass du deine Ziele oder Zwischenziele immer klar vor Augen hast. Du musst einen Sinn hinter deiner Arbeit sehen, sonst wird es schwierig, motiviert und produktiv zu arbeiten. Außerdem sollst du alle 3 Tage einen Teilerfolg erkennen. Nur so kannst du dauerhaft motiviert bleiben.


3. Ursache: Wir verfallen in Perfektionismus.

Lass dir eines sagen: Es gibt keine Perfektion. Wenn du an einer Aufgabe so lange arbeitest, bis sie perfekt ist, so wirst du sie niemals zu Ende bringen. Wir entwickeln uns nur durch Fehler weiter und nicht durch den Anspruch an Perfektion. Es ist ein langer Prozess, die eigene Perfektion loszulassen (Da spricht der Profi.), jedoch ist es immer besser, etwas fehlerhaft zu beginnen, als perfekt zu zögern. Fehler machen ist menschlich und wichtig, denn nur so kannst du deine Fähigkeiten noch besser ausbauen.



Damit du deine Aufgaben fokussiert erledigst und Stress vermeidest, möchte ich dir das Eisenhower-Prinzip vorstellen. Das Eisenhower-Prinzip beschäftigt sich damit, Wichtiges von Dringlichem zu unterscheiden und die eigenen Arbeiten somit in Prioritäten einzuteilen.


Das kann dir dabei helfen, deine Aufgaben zu kategorisieren und zielstrebiger und stressfreier deine To Do's abzuarbeiten.


Speichere dir das Bild gerne ab, um das Eisenhower-Prinzip immer griffbereit zu haben.

Das Eisenhower-Prinzip teilt alle Aufgaben entsprechen ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit ein. Aufgaben, die wichtig und dringlich sind, sind deine Hauptpfeiler. Diese sollst du sofort und selbst erledigen. Darüber hinaus kannst du dir Aufgaben, die wichtig sind, aber nicht dringlich, terminlich festlegen. Aufgaben die nicht wichtig, aber dringlich sind, kannst du delegieren. Aufgaben, die weder wichtig, noch dringlich sind, kannst du streichen.


Du hast also immer folgende Schritte als Möglichkeit:

  • sofort selbst machen

  • terminlich festlegen und selbst erledigen

  • an kompetete Personen delegieren

  • streichen - ab in den Papierkorb


Wenn du beginnst, dir deine Aufgaben entsprechend ihrer Priorität einteilst, wirst du viel gelassener deine To Do's abarbeiten.


Setz dir Termine für deine Prioritäten und nicht Prioritäten für deine Termine.


Tipps für das Setzen von Prioritäten:


  • Schaffe dir einen Überblick über deine wichtigsten Aufgaben auf einem Blatt. Teile sie entsprechend ihrer Prioritäten ein. (Ich mache das mit farbigen Punkten rot = wichtig und dringlich, orange = wichtig, aber weniger dringlich, blau = nicht wichtig, aber dringlich und grün = weder wichtig, noch dringlich)


  • Achte darauf, dir nicht mehr Priotitäten zu setzen, als möglich sind. Ein Tag hat nur 24 Stunden und in diesen Stunden solltest du nicht nur mit Abarbeiten von Dingen beschäftigt sein. Leg dir pro Tag eine 1A-Priorität fest, die du - egal, was auch geschieht, erledigst.



  • Setz dir klare Ziele. Nur mit einem klaren Ziel vor Augen, kannst du dieses auch erreichen. Halte es schriftlich fest und kontrolliere immer wieder deinen Fortschritt.


  • Schalte alle Ablenkungen in effektiven Arbeitsphasen aus. Ein Handy kann auch in den Flugmodus gestellt werden. Ein E-Mail-Postfach muss nicht immer im Hintergrund geöffnet sein. Acht darauf, nicht zu viel auf deinem Schreibtisch oder auf deinem Computer offen liegen zu haben.


  • Vergiss das Streben nach Perfektionismus. Kein erfolgreicher Mensch ist durch seine Perfektion erfolgreich geworden. Perfektion ist eine Illusion, die uns vor echter Effektivität abhält und häufig als Ausrede benutzt wird, um keine Fehler zu machen.


  • Belohne dich, wenn du deine To Do's abgearbeitet hast. Überleg dir schon davor, was dich Tolles erwartet, wenn du deine Aufgaben abgeschlossen hast.



Ich hoffe, ich konnte dir in diesem Beitrag Tipps geben, wie du der Aufschieberitis den Kampf ansagen kannst und deine To Do's entsprechend ihrer Prioritäten gezielt bearbeiten kannst.


Lass mir gerne ein Kommentar oder ein Like da. Ich freue mich auf einen Austausch mit dir.


Liebe Grüße,

Michaela





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